
Beratung und Schulung
Wir unterstützen Sie bei Fragen zum Thema Open Access
Das Themengebiet Open Access ist weitläufig und detailreich. Um in diesem dynamischen Feld immer auf dem aktuellen Wissensstand zu sein, steht das Open-Access-Team der Universitätsbibliothek Greifswald Ihnen beratend und informierend zur Seite.
Grundlegende Fakten zum Thema Open Access finden Sie auf unserer Seite Open Access Basics.
Open Access Team der Universitätsbibliothek Greifswald
Sprechstunde:
Montag bis Freitag: 9–11 Uhr
Telefon +49 3834 420 1531
openaccessuni-greifswaldde
Angebotsformate
Wir bieten regelmäßig Schulungen, Workshops und Coffee Talks für verschiedene Zielgruppen an – von grundlegenden Einführungen bis zu speziellen Themen rund um das Open-Access-Publizieren. Die nächsten Termine entnehmen Sie bitte dem Kalender unten auf dieser Seite.
Individuelle Schulungstermine
Für einen individuellen Schulungstermin können Sie in unserem Kontaktformular aus den unten gelisteten Themen wählen sowie eigene Themenwünsche vorbringen. Wir werden Ihren Ansprüchen entsprechend einen Workshop für Ihr Institut, Graduiertenkolleg oder andere Einrichtung gestalten. Inhalt und Dauer können nach Ihren Wünschen vereinbart werden.
Folgende Themen stehen unter anderem zur Auswahl:
- Open Access allgemein: Was ist Open Access, warum ist Open Access wichtig, welche Möglichkeiten zur Open-Access-Veröffentlichung gibt es?
- Zweitveröffentlichungen: rechtliche Rahmenbedingungen, Repositorien, Preprints
- Open Access finanzieren: Bezahlung von Artikelgebühren (APCs), Verträge mit Verlagen (z. B. DEAL), Finanzierung von Open-Access-Büchern
- Veröffentlichen von Dissertationen: als Monographie, kumulativ
- Open-Access-Bücher: Möglichkeiten, Modelle, Finanzierung
- CC-Lizenzen: Welche Lizenzen gibt es für Texte, Daten und Software und was erlauben sie mir und anderen?
- Predatory Journals: Wie erkennt man seriöse und unseriöse Publikationsorgane? Was sind Qualitätskriterien und was sind „Predatory Journals“?
- Herausgabe von Zeitschriften: Sie wollen Ihre Zeitschrift ins Open Access überführen und stoßen auf Hindernisse? Wir helfen Ihnen, diese aus dem Weg zu räumen.
Aktuelle Veranstaltungen
Coffee Talk: Werkzeuge für Wissenschaftler*innen: Nützliche Tools rund um das wissenschaftliche Publizieren
Open Access leicht gemacht: Grundlagen, Lizenzen und Förderung
Coffee Talk: Von der Publikation zur Promotion: Worauf Sie bei einer kumulativen Dissertation achten sollten
Veranstaltungsarchiv
Reform oder Revolution? Gegenwart und Zukünfte wissenschaftlichen Publizierens
Öffentliche Podiumsdiskussion am 21. April 2026 um 18 Uhr im Alfried Krupp Wissenschaftskolleg mit Professor Dr. Mathias Grote (Greifswald), Professorin Dr. Ulrike Krämer (Lübeck), Professorin Dr. Konstanze Marx-Wischnowski (Greifswald), Dr. Niki Rhyner (Berlin), Dr. Christina Riesenweber (Berlin) und Professor em. Dr. Diethard Tautz (Plön).
Im Rahmen der Panel-Diskussion sollen Fragen und Lösungsansätze erörtert werden, wie eine wissenschaftsgetragene Publikationskultur jenseits der Großverlage florieren kann. Es werden verschiedene fächerübergreifende und praxisnahe Perspektiven zusammengebracht, um bestehende Dynamiken innerhalb des wissenschaftlichen Publikationssystems zu begreifen und anhand von Good-Practice-Beispielen nachhaltige Publikationswege in der Wissenschaft zu diskutieren. Ziel dieser Veranstaltung soll es sein, mit einem möglichst breiten Publikum aus Wissenschaftler*innen aller Karrierestufen und der interessierten Öffentlichkeit über die Zukunft des wissenschaftlichen Publikationssystems ins Gespräch zu kommen und über Potenziale wie Unwägbarkeiten nicht gewinnorientierter Publikationsprozesse aufzuklären. Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Heisenberg-Professur für die Geschichte des Wissens am Historischen Institut der Universität Greifswald und der Universitätsbibliothek Greifswald.
Panelist*innen:
Prof. Dr. Mathias Grote (Greifswald): Geschichte des Wissens, Mitherausgeber der Berichte zur Wissenschaftsgeschichte
Mathias Grote ist Heisenberg-Professor für Geschichte des Wissens am Historischen Institut der Universität Greifswald. Er forscht zur Geschichte des wissenschaftlichen Publizierens und der Lebenswissenschaften. Im Wintersemester 2021/22 war er Junior Fellow am Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald.
Prof. Dr. Ulrike Krämer (Lübeck): Kognitive Neurowissenschaftlerin, Center of Brain, Behavior and Metabolism (CBBM); Handling Editor bei Imaging Neuroscience
Ulrike Krämer ist Professorin für Kognitive Neurowissenschaften und Direktorin am Institut für Medizinische Psychologie an der Universität zu Lübeck und seit mehreren Jahren Mitglied des Editorial Boards der kognitiv-neurowissenschaftlichen Fachzeitschrift Imaging Neuroscience.
Prof. Dr. Konstanze Marx-Wischnowski (Greifswald): Linguistin, Herausgeberin der Diamond-OA-Zeitschrift für Medienlinguistik
Konstanze Marx-Wischnowski ist Lehrstuhlinhaberin für Germanistische Sprachwissenschaft an der Universität Greifswald und Mitherausgeberin des Diamond-Open-Access-Journals für Medienlinguistik (jfml).
Dr. Niki Rhyner (Berlin): Wissenschaftshistorikerin, Mitherausgeberin intercom Verlag (scholar-led hybrid publishing, Zürich)
Niki Rhyner ist Wissenschaftshistorikerin und Co-Geschäftsführerin des intercom Verlags. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte der Kulturanthropologie/Kulturwissenschaft, von Wissenschaft und Aktivismus sowie des wissenschaftlichen Publizierens. Nach der Dissertation an der ETH Zürich zur ethnografischen Feldforschung während der Europäischen Integration (Wallstein 2026) ist sie seit 2025 wissenschaftliche Mitarbeiterin in der DFG-Kolleg-Forschungsgruppe „Angewandte Geisteswissenschaften: Genealogie und Politik“ an der Humboldt-Universität zu Berlin. 2018 gründete sie mit zwei Kollegen den intercom Verlag (Zürich), einen scholar-led Verlag, der neue Publikationsformate für die Geisteswissenschaften entwickelt und sich für Alternativen im gegenwärtigen akademischen Publikationswesen einsetzt. Sie gibt die drei Reihen des Verlags mit heraus: Æther (www.aether.ethz.ch), cache (www.cache.ch) und Mono (www.intercom-mono.com).
Dr. Christina Riesenweber (Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin): Leitung der Abteilung Zweigbibliotheken, Koordination Open Research und forschungsunterstützende Dienste
Christina Riesenweber leitet die Abteilung Zweigbibliotheken an der Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin und ist verantwortlich für die Koordination der Themenfelder Open Research und forschungsunterstützende Dienste. Sie ist seit 2009 in der Open-Access-Community aktiv und hat unter anderem an der Open-Access-Strategie für Berlin und der Verlagsgründung von Berlin Universities Publishing mitgewirkt. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit ist Organisationsentwicklung und Change Management in Bibliotheken.
Prof. em. Dr. Diethard Tautz (Plön): Emeritiertes wissenschaftliches Mitglied am Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie sowie Mitglied der Leopoldina-Arbeitsgruppe „Zukunft des wissenschaftlichen Publizierens“
Diethard Tautz studierte Biologie in Frankfurt, Tübingen und Heidelberg und war Postdoc in Cambridge (UK). Nach Professuren an der LMU München und der Universität zu Köln wurde er 2007 als Direktor der Abteilung Evolutionsgenetik an das Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie in Plön berufen und ist seit 2023 emeritiertes Wissenschaftliches Mitglied an diesem Institut.
Begrüßung: Christian Winterhalter
Veranstaltungsort
Alfried Krupp Wissenschaftskolleg
Martin-Luther-Straße 14
17489 Greifswald
Who Owns Our Knowledge? – Ganz nach dem diesjährigen Motto „Wem gehört unser Wissen?“ stellen die Universitätsbibliothek Rostock und Universitätsbibliothek Greifswald Infos rund um Diamond und Gold Open Access, Transformationsverträge oder allgemeine Hinweise zur Förderung von Open-Access-Publikationen in der International Open Access Week 2025 bereit.
Das Programm der Vortragsreihe zur Open Access Week:
20.10.2025, 13:00–13:30 Uhr
Diamond Open Access in der Praxis: Wege und Tools zu Ihrer Diamond Publikation
Wiebke Kartheus, UB Greifswald
Diamond Open Access ist in aller Munde, aber wie finde ich als Wissenschaftler*in geeignete Publikationsorgane? In diesem Kurzvortrag werden aktuelle Recherchewege und Werkzeuge vorgestellt, die Ihre Suche nach einem qualitätsgesicherten und angesehenen Publikationsort künftig vereinfachen. Nach einer kurzen Definition des Begriffs Diamond Open Access steht die praktische Anwendung dieser Tools im Vordergrund.
21.10.2025, 13:00–13:30 Uhr
Wasser zu Wein – mit Transformationsverträgen zu Open Access?
Steffen Malo, UB Rostock
Bibliotheken schließen mit Verlagen seit mehreren Jahren sogenannte Transformationsverträge ab, die auf unterschiedliche Art und Weise die Verbesserung der Zugänglichkeit zu wissenschaftlichen Publikationen vom Closed Access hin zum Open Access unterstützen sollen. Der kurze Vortrag umreißt die praktischen Konsequenzen für Ihre Publikationspraxis auch hinsichtlich der Kosten und Workflows und die damit verbundenen Herausforderungen.
22.10.2025, 13:00–13:30 Uhr
Wie weiter mit DEAL? Ergebnisse einer Online-Umfrage unter Wissenschaftler*innen der Universität Greifswald
Wiebke Kartheus, UB Greifswald
Präsentiert wird das aus der Umfrage „Wie wichtig sind die DEAL-Verträge für Ihre Forschungsarbeit?“ entstandene Poster „Wie weiter mit DEAL?“. Es stellt die inhaltlichen Ergebnisse der Befragung von Wissenschaftler*innen der Universität Greifswald und der Universitätsmedizin Greifswald vor, die auf der einen Seite die Notwendigkeit der DEAL-Verträge verdeutlichen und auf der anderen Seite die wachsenden Abhängigkeiten vom globalen Publikationssystem problematisieren.
23.10.2025, 13:00–13:30 Uhr
Wenn Gold gierig macht – Wie kann ich die Publikation in Raubjournalen vermeiden?
Steffen Malo, UB Rostock
Raubverlage zielen darauf ab, von den Veröffentlichungsgebühren zu profitieren und werben mit kurzen Review-Zeiten und hohen Impact für Ihre Publikation, ohne eine echte Peer Review-Prozedur durchzuführen. In diesem Kurzvortrag erklären wir, was die sogenannten Raubverlage (Predatory Publishers) sind und wie Sie sie erkennen können. Außerdem geben wir Tipps und Ratschläge, wie Sie sich verhalten können, sollten Sie einem Raubverlag ins „Netz“ gehen.
24.10.2025, 13:00–13:30 Uhr
Wie kann ich meine Open-Access-Publikation an der Universität Rostock finanzieren?
Steffen Malo, UB Rostock
Sie möchten Ihren Artikel oder Ihr Buch im Open Access veröffentlichen, aber haben noch viele Fragen zur Umsetzung und Finanzierung? Dann schauen Sie gerne bei unserer Info-Veranstaltung vorbei, in der wir die Fördermöglichkeiten für Open Access an Universität Rostock erläutern.
24.10.2025, 14:00–14:30 Uhr
Forschung frei zugänglich machen: Fördermöglichkeiten für Open-Access-Artikel an der Universität Greifswald
Dr. Ariane Retzar, UB Greifswald
Sie planen, Ihre Forschung Open Access zu veröffentlichen? Erfahren Sie in diesem kompakten Vortrag, wie die Universität Greifswald Sie dabei unterstützt. Wir stellen den Publikationsfonds vor, erklären die wichtigsten Transformationsverträge und zeigen Ihnen, wie und wo Sie alle relevanten Informationen zu passenden Fördermöglichkeiten finden.
Die Folien zu den Vorträgen finden Sie hier.

Was ist Open Access, wie kann ich Open Access publizieren und welche Fördermöglichkeiten habe ich?
Die Universitätsbibliothek Greifswald bietet Ihnen in dieser Veranstaltung einen Überblick über die Open Access Grundlagen.
Das Open-Access-Team der UB stellt vor, was Open Access genau bedeutet und welche Gründe für eine Publikation in Open Access sprechen können. Wir geben Ihnen Hilfestellung bei der Auswahl von Creative-Commons-Lizenzen und erklären die Fördermöglichkeiten für Open Access an der Universität Greifswald.
Die Veranstaltung findet am 26.06.2025 von 14:00–15:00 Uhr online via Zoom statt.
Mittwoch, 15.01.2025, 13:00 Uhr (online)
Viele Verlage lassen sich die Open-Access-Stellung von Büchern teuer bezahlen und sorgen so immer wieder für erstaunte Gesichter. In diesem Coffee Talk möchten wir Publikationsstrukturen präsentieren, die dazu ein Gegengewicht bilden, indem sie alternative, wissenschaftseigene und qualitätsgesicherte Publikationswege bieten. Wie können Open Access Bücher gemeinschaftlich finanziert werden? Welche Strukturen gibt es schon? Was sagt die DFG dazu? Und warum sollten Sie als Autor*in das überhaupt wissen? Antworten gibt’s hier!
Der Coffee Talk wurde aufgezeichnet. Zum Video gelangen Sie hier.

Auch 2024 sind die Universitätsbibliothek Rostock und die Universitätsbibliothek Greifswald mit einer gemeinsamen Online-Vortragsreihe dabei. Infos gibt es zu allgemeinen Aspekten und aktuelle Fragen zur International Open Access Week.
Teilnehmen können Sie über Zoom. Der Zoom-Zugangslink wird mit Beginn der Open Access Week auf der Webseite der UB veröffentlicht.
Programmübersicht:
Montag, 21. Oktober 2024, 13:00–13:30 Uhr
Alles Gold was glänzt? Wege zur Open-Access-Publikation
Dr. Ariane Retzar, UB Greifswald
Montag, 22. Oktober 2024, 13:00–13:30 Uhr
Wenn Gold gierig macht – Wie kann ich die Publikation in Raubjournalen vermeiden?
Steffen Malo, UB Rostock
Mittwoch, 23. Oktober 2024, 13:00–13:30 Uhr
Wie werden Open Access Bücher finanziert? Teil I: Diamond Open Access, Community-Strukturen und -Initiativen
Wiebke Kartheus, UB Greifswald
Donnerstag, 24. Oktober 2024, 13:00–13:30 Uhr (UBG) und 14:00–14:30 Uhr (UBR)
Wie werden Open Access Bücher finanziert? Teil II: Lokale Förderung von Open-Access-Publikationskosten an der Universität Greifswald/Universität Rostock
Wiebke Kartheus, UB Greifswald und Steffen Malo, UB Rostock
Mittwoch, 17.07.2024, 13:00 Uhr (online)
Sie möchten einen wertvollen Beitrag zu Open Science leisten, indem Sie Ihre Daten anderen Forschenden zur Verfügung stellen? Stehen Sie vor der entscheidenden Frage, welche Lizenz sich für die Datenfreigabe eignet? Dann sollten Sie unseren Coffee Talk nicht verpassen. Ob Messdaten, Surveys, Software, Datenbanken oder Texte: Das Format bestimmt die am besten geeignete Lizenz. Wir helfen Ihnen, sich in dem Dickicht der offenen Lizenzen zurechtzufinden und die gewünschten Bedingungen zur Nachnutzung Ihrer Daten festzulegen.
Die Präsentationsfolien finden Sie hier. Zur Aufzeichnung des Coffee Talks gelangen Sie hier.

Programmübersicht zur International Open Access Week
Montag, 23. Oktober 2023, 13:00–13:30 Uhr
Was ist Open Access und wie kann ich Open Access publizieren?
Referentin: Dr. Ariane Retzar, UB Greifswald
Dienstag, 24. Oktober 2023, 13:00–13:30 Uhr
Open Access Erstveröffentlichung – der goldene Weg ohne Stolpern
Referent: Steffen Malo, UB Rostock
Mittwoch, 25. Oktober 2023, 13:00–13:30 Uhr
Zweitveröffentlichung – der grüne Weg zu Open Access
Referentin: Dr. Ariane Retzar, UB Greifswald
Donnerstag, 26. Oktober 2023, 13:00–13:30 Uhr
Fördermöglichkeiten für Open Access Artikel an der Universität Greifswald
Referentin: Dr. Ariane Retzar, UB Greifswald
Donnerstag, 26. Oktober 2023, 15:00–15:30 Uhr
Fördermöglichkeiten für Open Access Artikel an der Universität Rostock
Referent: Steffen Malo, UB Rostock

