Für Studierende: DH in der Lehre

Methoden und Tools der Digital Humanities werden an der Universität Greifswald auch in der Lehre angewandt und vermittelt. Studierende werden nicht nur in den Umgang mit den entsprechenden Werkzeugen eingeführt, sondern auch in die theoretischen Grundlagen der Digitalen Geisteswissenschaften.

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forschungsdatenuni-greifswaldde
Bereichsbibliothek
Ernst-Lohmeyer-Platz 4
17489 Greifswald

Ein zentraler Bestandteil der DH-Lehre ist die Vermittlung von Methoden zur digitalen Analyse von (digitalen) Texten, Bildmaterial, historischen Quellen und kulturellen Artefakten. Studierende lernen, wie sie mit Hilfe von Software und Programmiersprachen wie Python, R oder XML, umfangreiche Datensätze aufbereiten, analysieren und visualisieren können. So wird es möglich, neue Perspektiven auf historische, literarische oder kulturelle Fragestellungen zu entwickeln.

Ein weiteres wichtiges Ziel der DH in der Lehre ist die Entwicklung digitaler Projekte, die auf interaktive Weise Wissen vermitteln. Studierende arbeiten an der Erstellung von digitalen Archiven, Datenbanken oder Online-Ausstellungen und lernen dabei, wie komplexe geisteswissenschaftliche Inhalte für ein breites Publikum zugänglich gemacht werden können. Diese Projekte fördern nicht nur technische Fähigkeiten, sondern auch die Reflexion über die Präsentation und Vermittlung von Wissen im digitalen Zeitalter.

Lehrveranstaltungen in den Digital Humanities

Hinweis zur Vollständigkeit

Diese Übersicht wird fortlaufend aktualisiert, erhebt jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Das verbindliche Lehrangebot finden Sie im HIS-Portal. Wir freuen uns über Ihre Hinweise und Ergänzungen an forschungsdatenuni-greifswaldde

„Data Science 101 for the Social Sciences and Humanities“
(Veranstaltungsnummern: 1012302 / 1012301, Vorlesung und Übung: Institut für Data Science)
Dr. Philipp Adämmer

„Digital Literacy“
(Veranstaltungsnummer: 5800793, Oberseminar: Institut für Psychologie)
Dr. Artur Ammalainen

„Julia for Data Science and Scientific Computing“
(Veranstaltungsnummer: 10211291, Blockveranstaltung: Institut für Data Science)
Dr. Philipp Adämmer

„Künstl. Unterricht: Grundlagen 3D-Technik im virtuellen Raum“
(Veranstaltungsnummer: 4008040, Seminar: Caspar David Friedrich Institut)
Giacomo Orth

„Künstl. Unterricht: the future is unreal IV“
(Veranstaltungsnummer: 4008041, Seminar: Caspar David Friedrich Institut)
Giacomo Orth

„Lyrik unter digitalen Vorzeichen“
(Veranstaltungsnummer:  4004087, Seminar: Institut für Deutsche Philologie)
Alexandra Heimes

„Mittelalterliche Texte digital erzählen“
(Veranstaltungsnummer: 4004018, Seminar und Lektüreseminar: Institut für Deutsche Philologie)
Prof. Dr. Tina Terrahe

„Spezielle fachdidaktische Fragestellungen - Digitales Lehren und Lernen im Geographieunterricht M12“
(Veranstaltungsnummer: 5314011, Seminar: Institut für Geographie und Geologie)
Stefanie Rosenthal

„Spezielle Themen: Digital Humanities und Musikwissenschaft“
(Veranstaltungsnummer:  4007227, Seminar: Institut für Musikwissenschaft)
Dr. Franziska Kollinger-Trucks

Hinweis zur Vollständigkeit

Diese Übersicht wird fortlaufend aktualisiert, erhebt jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Das verbindliche Lehrangebot finden Sie im HIS-Portal. Wir freuen uns über Ihre Hinweise und Ergänzungen an forschungsdatenuni-greifswaldde

„Data Feminism – Perspektiven aus Kultur, Medizin & Informatik“
(Veranstaltungsnummer: 4002025, Ringvorlesung: Interdisziplinäres Zentrum für Geschlechterforschung (IzfG))
Anna Friederike Dajka 

„Data Science 101 for the Social Sciences and Humanities“
(Veranstaltungsnummern:  1012302 / 1012301, Vorlesung und Übung: Institut für Data Science)
Dr. Philipp Adämmer

„Multivariate Datenanalyse in ‚R‘“
(Veranstaltungsnummer: 4011128, Seminar: Master Organisationskommunikation)
Alexander Rihl

„Datenanalyse mit R“ 
(Selbstlerneinheiten der Johannes-Gutenberg Universität Mainz: Institut für Publizistik)
Anna Schnauber-Stockmann, Michael Scharkow, Yannick Winkler, Pablo Jost, Nora Denner

Workshops & Kursangebote zu digitalen Kompetenzen im Studium

Kursangebote der Graduiertenakademie

Die Graduiertenakademie der Universität Greifswald unterstützt durch ein vielfältiges Qualifikationsprogramm. Dieses umfasst individuelle Beratung, Coaching und ein umfangreiches Angebot an Workshops und Veranstaltungen, die darauf abzielen, die wissenschaftliche und berufliche Entwicklung zu fördern.

Die Themen der Veranstaltungen decken ein breites Spektrum ab, darunter:​

Weiterbildungsangebote und Veranstaltungen der Graduiertenakademie gibt es hier.

Künstliche Intelligenz in der Hochschullehre

Die Universität Greifswald setzt auf zeitgemäße Lehrkonzepte, die den Umgang mit technologischen Entwicklungen wie Künstlicher Intelligenz fördern. Dabei wird ein bewusster, reflektierter Einsatz von KI in Forschung und Lehre angestrebt, stets unter Wahrung wissenschaftlicher Standards. Die Auseinandersetzung mit KI soll nicht nur Chancen nutzen, sondern auch mögliche Risiken und ethische Fragestellungen berücksichtigen. So unterstützt die Universität eine fundierte, verantwortungsvolle Nutzung digitaler Werkzeuge im akademischen Kontext.

Hier finden Sie außerdem eine Arbeit des Sprachenzentrums, die sich mit dem Wissenschaftlichen Schreiben mit KI befasst. Verbindliche Aussagen zur Nutzung von KI an der Universität Greifswald, weitere Informationen und Angebote rund um KI in der Hochschullehre gibt es allerdings nur auf der offiziellen Seite.

Für eine erste Übersicht empfehlen wir zudem die Wissensdatenbank der Universität Siegen, die praxisnah verschiedene KI-Tools für wissenschaftliche Zwecke vorstellt.