Aktuelles und Veranstaltungen
Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Informationen rund um die Digital Humanities – sowohl aus Greifswald als auch darüber hinaus. Wir stellen Ihnen spannende Veranstaltungen, laufende und abgeschlossene Projekte sowie interessante Initiativen aus dem Bereich der digitalen Geisteswissenschaften vor. Ob lokal verankert oder national und international vernetzt - hier bleiben Sie auf dem Laufenden über Entwicklungen, die Forschung, Lehre und Zusammenarbeit im digitalen Raum bereichern.
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forschungsdatenuni-greifswaldde – wir nehmen passende Hinweise und Beiträge gerne auf dieser Seite auf!
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Vergangene Veranstaltungen
Love Data Week 2026

Die Love Data Week (LDW) ist eine internationale Aktionswoche, die ganz im Zeichen von Forschungsdaten und ihrem Management steht. Sie findet vom 09. bis 13. Februar 2026 statt. In diesem Jahr lädt das Motto „Where’s the Data?“ dazu ein, den Blick bewusst auf die Bedeutung und Auffindbarkeit von Forschungsdaten zu richten.
Ziel der Aktionswoche ist es, die Bedeutung von Forschungsdaten und einem verantwortungsvollen Forschungsdatenmanagement sichtbar zu machen. Auch im deutschsprachigen Raum beteiligen sich zahlreiche FDM-Initiativen mit einem breiten Angebot an Aktionen, Workshops und Informationsveranstaltungen.
Mehr Informationen zum Programm finden sie hier.
Digital Edition of Joachim Lelewel’s Correspondence

Deutsch
Am 22.01.2026 um 18:00 Uhr fand die Online Guest Lecture „Digital Edition of Joachim Lelewel’s Correspondence“ statt. Aleksandra Kuligowska und Iga Bąska von der Universität Warschau stellten das Digital-Humanities-Projekt vor, das die Korrespondenz des jungen Joachim Lelewel aus den Jahren 1799 bis 1811 in einer digitalen Edition zugänglich macht. Lelewel (1786–1861) zählt zu den bedeutenden polnischen Historikern und politischen Persönlichkeiten des 19. Jahrhunderts.
Der Vortrag gab einen Einblick in die methodischen und technischen Grundlagen der Edition. Im Fokus standen der Einsatz des TEI-Standards, der Arbeitsprozess mit TEI Publisher, Oxygen XML Editor und GitLab sowie die Nutzung externer Datenbanken für Annotationen und die Einbindung von Quellenfotografien. Zudem wurden Unterschiede und Gemeinsamkeiten zur gedruckten Edition diskutiert, darunter digitale Navigations- und Filtermöglichkeiten sowie neue Formen der Interaktion mit Text und Quelle. Abschließend skizzierten die Referentinnen Vor- und Nachteile verschiedener Lösungsansätze und zeigten weitere Nutzungsperspektiven der Edition auf.
Hier finden Sie das Projekt.
English
On 22 January 2026 at 6:00 p.m., the online guest lecture “Digital Edition of Joachim Lelewel’s Correspondence” took place. Aleksandra Kuligowska and Iga Bąska from the University of Warsaw presented a digital humanities project that makes the correspondence of the young Joachim Lelewel from 1799 to 1811 available in a digital edition. Lelewel (1786–1861) is regarded as one of the leading Polish historians and political figures of the nineteenth century.
The lecture provided an overview of the edition’s methodological and technical foundations. It focused on the use of the TEI standard, the team’s workflow with TEI Publisher, Oxygen XML Editor, and GitLab, as well as the use of external databases for annotations and the integration of photographs of the source materials. The speakers also discussed similarities and differences compared to a printed edition, including digital navigation and filtering options and new ways of interacting with the text and the sources. In conclusion, they outlined the advantages and disadvantages of different approaches and pointed to further possibilities for working with the edition.
You can find the project here.
7. DKMV Vernetzungstreffen in Neubrandenburg
Das 7. Vernetzungstreffen zum Forschungsdatenmanagement in M-V fand in 2025 am 25. November an der Hochschule Neubrandenburg statt. Die Veranstaltung bot Einblicke in die Aktivitäten der FDM-Community und Gelegenheit zum fachlichen Austausch.
Weitere Informationen und das Programm finden Sie hier.
CoRDI 2025: Forschungsdaten im Zentrum der Wissenschaft – Konferenz in Aachen

Vom 26. bis 28. August 2025 lädt die Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) zur zweiten Ausgabe der Conference on Research Data Infrastructure (CoRDI) nach Aachen ein. Die Veranstaltung findet im C.A.R.L.-Hörsaalzentrum der RWTH Aachen statt und bringt Expert:innen aus Wissenschaft, Infrastruktur, Politik und Gesellschaft zusammen, um über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen im Forschungsdatenmanagement zu diskutieren.
Unter dem Motto „RDM in Action“ stehen praktische Ansätze im Umgang mit Forschungsdaten im Fokus: Wie kann Forschungsdatenmanagement (Research Data Management; RDM) sinnvoll in den wissenschaftlichen Alltag integriert werden? Welche Standards, Werkzeuge und Infrastrukturen haben sich bewährt? Und wie lässt sich der gesellschaftliche Mehrwert von Daten nachhaltig sichern?
Die Konferenz bietet ein breit gefächertes Programm mit Fachvorträgen, Panels, Postersessions und Networking-Möglichkeiten. Inhaltlich gliedert sich CoRDI 2025 in drei thematische Tracks: Geistes- und Sozialwissenschaften, Natur- und Lebenswissenschaften, Ingenieurwissenschaften.
Ergänzt werden diese durch cross-track Sessions zu übergreifenden Themen wie Datenkompetenz, rechtlichen Rahmenbedingungen, Interoperabilität und internationale Zusammenarbeit. Auch Fragen nach dem Einfluss von RDM und Anreizen für nachhaltige Datenpraktiken stehen auf der Agenda.
Mehr zur Konferenz, dem Programm und zur Anmeldung finden Sie hier.
FORGE 2025: Daten neu denken – Forschungsdaten in den Geisteswissenschaften
Vom 24.–26. September 2025 findet an der Universität Rostock die fünfte FORGE-Konferenz unter dem Motto „Daten neu denken“ statt. Im Fokus steht der innovative Umgang mit Forschungsdaten in den Geisteswissenschaften.
Veranstalter sind u. a. die AG fdmGW (DHd), die Juniorprofessur für Digital Humanities, die Universitätsbibliothek Rostock, das Department WKT und der Arbeitskreis RosDH.
Weitere Informationen zur Konferenz und zur Einreichung von Beiträgen finden Sie hier.
Hinweis: Die Universitätsbibliothek Greifswald ist an diesem Projekt nicht direkt beteiligt. Bitte beachten Sie, dass sämtliche Inhalte, Aussagen oder Ergebnisse im Zusammenhang mit dem Projekt nicht im Verantwortungsbereich der UB liegen. Bei Fragen oder Anmerkungen wenden Sie sich bitte direkt an die zuständigen Projektverantwortlichen.
Partnertage Greifswald – Digitalisierung souverän gestalten

Am 27. März 2025 fanden an der Universität Greifswald die Partnertage 2025 statt, eine Veranstaltung, die sich der digitalen Transformation in Wissenschaft, Lehre, Infrastruktur und Verwaltung widmete. Unter dem Motto „Digitalisierung souverän gestalten“ präsentierten verschiedene Fachbereiche innovative Projekte und luden zur interaktiven Teilnahme ein.
Auch die digitalen Geisteswissenschaften waren mit mehreren Projekten vertreten. Die UB Greifswald präsentierte die Digitale Bibliothek Mecklenburg Vorpommern und das Projekt In Terris Gryphi. Das Universitätsarchiv stellte das Archivportal Ariadne vor. Das Herrenhauszentrum des Ostseeraums zeigte digitale Rekonstruktionen historischer Herrenhäuser mit Linked Open Data. Die Theologische Fakultät stellte mit der App „Tin Gustaf“ ein KI-Projekt zur automatischen Beschreibung und semantischen Gruppierung historischer Bilder vor.
Weitere Informationen und eine vollständige Übersicht der vorgestellten Projekte finden Sie auf der Website der Partnertage 2025.
E-Science-Tage 2025: Research Data Management – Challenges in a Changing World

Vom 12. bis 14. März 2025 fanden an der Universität Heidelberg die E-Science-Tage 2025 unter dem Motto „Research Data Management: Challenges in a Changing World" statt. Diese interdisziplinäre Konferenzreihe widmete sich aktuellen Themen in den Bereichen Forschungsdatenmanagement und Open Science und bot eine Plattform für den fachlichen Austausch zwischen Wissenschaft und Infrastruktur.
Ein zentrales Thema der Konferenz war die Herausforderung, Forschungsdaten in einer sich ständig verändernden Welt effektiv zu managen. Diskutiert wurden unter anderem die Sicherung der Datenqualität, die Publikation von Daten, der Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Forschungsdatenmanagement sowie die Auswirkungen aktueller (geo-)politischer Entwicklungen auf die Forschungsdateninfrastrukturen.
Weitere Informationen zur Konferenz finden Sie auf der offiziellen Website.
Hinweis: Die Universitätsbibliothek Greifswald ist an diesem Projekt nicht direkt beteiligt. Bitte beachten Sie, dass sämtliche Inhalte, Aussagen oder Ergebnisse im Zusammenhang mit dem Projekt nicht im Verantwortungsbereich der UB liegen. Bei Fragen oder Anmerkungen wenden Sie sich bitte direkt an die zuständigen Projektverantwortlichen.
DHd 2025 – „Under Construction“

Vom 3. bis 7. März fand an der Universität Bielefeld und der Hochschule Bielefeld die Jahrestagung des Verbands „Digital Humanities im deutschsprachigen Raum“ (DHd) statt. Unter dem Titel „Under Construction“ widmete sich die Veranstaltung der Frage, wie Wissen in einer zunehmend digitalisierten Welt konstruiert und verstanden wird. In einer Zeit wachsender Datenverfügbarkeit und fortschreitender Digitalisierung der Geisteswissenschaften beleuchteten Forschende aus verschiedenen Disziplinen innovative Ansätze, um Daten als zentralen Bestandteil geisteswissenschaftlicher Forschung zu nutzen.
Mehr zur Veranstaltung hier.
Hinweis: Die Universitätsbibliothek Greifswald ist an diesem Projekt nicht direkt beteiligt. Bitte beachten Sie, dass sämtliche Inhalte, Aussagen oder Ergebnisse im Zusammenhang mit dem Projekt nicht im Verantwortungsbereich der UB liegen. Bei Fragen oder Anmerkungen wenden Sie sich bitte direkt an die zuständigen Projektverantwortlichen.
Love Data Week 2025 – Whose Data Is It, Anyway?

Vom 10. bis 14. Februar 2025 fand die internationale Love Data Week unter dem Motto „Whose Data Is It, Anyway?“ statt. Diese globale Aktionswoche widmet sich jährlich den Themen Forschungsdaten und Forschungsdatenmanagement und zielt darauf ab, Bewusstsein für den verantwortungsvollen Umgang mit Forschungsdaten zu schaffen.
Die Universitätsbibliothek Greifswald beteiligte sich an dieser Initiative und organisierte gemeinsam mit der Universitätsbibliothek Rostock eine Reihe von Online-Veranstaltungen. Diese Kooperation, im Rahmen des Projekts Datenkompass M-V, bot Wissenschaftler*innen, Studierenden sowie Interessierten die Möglichkeit, sich über aktuelle Entwicklungen und Best Practices im Forschungsdatenmanagement zu informieren und auszutauschen.
Die Universitätsbibliothek Greifswald war mit einem Vortrag zum Thema „Forschungsdaten finden und nachnutzen" beteiligt. Dr. Fabian Schmitt stellte Methoden zur Recherche und Wiederverwendung von Forschungsdaten vor. Teilnehmende erhielten praxisnahe Einblicke in verfügbare Datenrepositorien, Suchstrategien und Lizenzfragen, um Forschungsdaten effizient zu identifizieren und für eigene Projekte zu nutzen.
Weitere Informationen finden Sie hier.
Podiumsdiskussion „Wissensgenerierung und -vermittlung heute. Digitalität und KI in den Geisteswissenschaften.“

Am Donnerstag, den 23. Januar 2025, fand im Konferenzraum des Hauptgebäudes der Universität eine Podiumsdiskussion zur Rolle von Digitalität und künstlicher Intelligenz (KI) in den Geisteswissenschaften statt. Die Veranstaltung beleuchtete aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und Zukunftsperspektiven in der digitalen Wissensgenerierung und -vermittlung.
Zu den Diskussionsteilnehmenden gehörten Dr. Christian Schröter (Akademie der Wissenschaften Mainz), PD Dr. Andreas Sudmann (Universität Bonn) und Juniorprof. Dr. Ulrike Henny-Krahmer (Universität Rostock). Die Moderation übernahmen Prof. Dr. Gesa zur Nieden (Institut für Kirchenmusik und Musikwissenschaft, Greifswald) sowie Christian Winterhalter (Leitender Bibliotheksdirektor der Universitätsbibliothek Greifswald).
Die Diskussion beleuchtete zentrale Themen wie die Rolle der Digital Humanities (DH) in Forschung und Lehre, die Auswirkungen von KI auf geisteswissenschaftliche Methoden und die Notwendigkeit interdisziplinärer Zusammenarbeit. Dabei wurden sowohl theoretische als auch praxisbezogene Fragen erörtert, darunter die Standardisierung digitaler Forschungsmethoden, die Integration von KI in die Lehre und die Bedeutung digitaler Souveränität.
Die Veranstaltung zeigte, dass Digitalität und KI die Geisteswissenschaften nachhaltig verändern und neue interdisziplinäre Ansätze erfordern. Die Podiumsdiskussion bot wertvolle Impulse für die weitere Auseinandersetzung mit diesen Entwicklungen und unterstrich die Bedeutung des Austauschs zwischen Wissenschaft, Bibliothekswesen und Studierenden.
Pressemitteilung: DKMV Vernetzungstreffen am 8. November 2024

Gemeinsam gestalten, neue Wege beschreiten – Datenkompass M-V stellt Konzept für Forschungsdatenmanagement-Landesinitiative vor
Das Verbundprojekt Datenkompass Mecklenburg-Vorpommern (DKMV) stellt am 8. November 2024 in Greifswald das Konzept für eine Landesinitiative zum Forschungsdatenmanagement (FDM-MV) vor. Bettina Martin, Ministerin für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten Mecklenburg-Vorpommern, sowie Christian Pegel, Minister für Inneres, Bau und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern, werden zu Gast sein. Die Teilnehmer*innen des Netzwerktreffens werden die Projektergebnisse sowie die weiteren Schritte zur Stärkung der Datenkompetenz im Land diskutieren. Das Vernetzungstreffen findet ab 10:00 Uhr im BioTechnikum (Z4) Greifswald statt.
Die gesamte Pressemitteilung können Sie hier lesen.
Tag der Lehre 2024

Am 29. Oktober 2024 fand der Tag der Lehre der Universität Greifswald unter dem Thema „Digitalisierung im Fokus: Neue Wege für Lehre, Lernräume und Prüfungen an Hochschulen“ statt. Diese Online-Tagung bildete zugleich die Abschlusstagung des Digitalisierungsprojekts des Landes Mecklenburg-Vorpommern „Digitale Transformation“.
Im Fokus der Veranstaltung standen Themen wie digitale Kompetenzen in Studium und Lehre, innovative Lehr-Lernraum-Gestaltung, zukunftsorientiertes Prüfen sowie die Nachhaltigkeit von Digitalisierungsprojekten an Hochschulen. Die Tagung richtete sich an Lehrende, Studierende und Hochschulangehörige aus Verwaltung und Support, einschließlich E-Learning, Hochschuldidaktik, Universitätsbibliothek und Medienzentren.
Einen Beitrag aus dem Bereich der Digital Humanities lieferte die Universität Greifswald mit dem Vortrag „Der Datenkompass Mecklenburg-Vorpommern und die Vermittlung von Data Literacy in der Lehre“. Dieser beleuchtete die Potenziale digitaler Infrastrukturen zur Förderung datenbezogener Kompetenzen in der Hochschulbildung.
Einen weiteren Impuls setzte Kai Steffen mit seinem Vortrag „Die UB digital, digitalisierend und als Lernort“, der die Rolle der Universitätsbibliothek als Akteurin im digitalen Wandel und als flexibler Lernraum in den Mittelpunkt stellte.
Eine Übersicht über alle Beiträge und Materialien ist auf der TaskCards-Plattform der Universität Greifswald abrufbar.
Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Veranstaltungs-Seite.