Zur internationalen Open Access Week 2026 unter dem weltweiten Motto "The Cost of Knowledge" laden die Universitätsbibliotheken Rostock und Greifswald zu einer gemeinsamen Veranstaltungsreihe ein.
In kurzen Online-Vorträgen werden u. a. lokale Fördermöglichkeiten für Open-Access-Publikationen vorgestellt, Strategien für kosteneffizientes Open-Access-Publizieren aufgezeigt und alternative Publikationsinfrastrukturen präsentiert.
Teilnehmen können Sie online über Zoom.
Das Programm der Vortragsreihe zur Open Access Week im Überblick:
Montag, 19.10.2026, 13:00-13:30 Uhr
Fördermöglichkeiten für Open Access an der UB Rostock – eine Orientierungshilfe
Sie möchten Ihre Forschungsergebnisse in Open-Access-Zeitschriften veröffentlichen, sind aber unsicher, ob oder in welcher Höhe die Publikationskosten von Seiten der Universitätsbibliothek Rostock übernommen werden?
Hybride und echte Open-Access-Zeitschriften, Transformationsverträge wie DEAL, der Open-Access-Publikationsfonds und Angaben der Verlage… Damit Sie bei diesen Themen nicht den Überblick verlieren, stellen wir die Eckpfeiler der Open-Access-Fördermöglichkeiten der UB Rostock vor und geben praktische Hinweise: Welche Rabattmöglichkeiten gibt es? Wie sind die Informationen der Verlage zu den Kosten zu verstehen? Und worauf sollten Autorinnen und Autoren bei der Einreichung des Manuskripts achten, damit eine Finanzierung möglich ist?
Anne Hornung, UB Rostock
Dienstag, 20.10.2026, 13:00-13:30 Uhr
Sichtbarkeit planen und dabei Kosten sparen? Strategien für kosteneffizientes Open-Access-Publizieren an der Universität Greifswald
Wie navigiert man im Dschungel aus APCs, Transformationsverträgen und kostenfreien Open-Access-Publikationsinfrastrukturen? In diesem kompakten Kurzvortrag zeigen wir Ihnen, wie Sie fachlich passende Journals auswählen und gleichzeitig bestehende Open-Access-Förderangebote an der Universität Greifswald und darüber hinaus optimal nutzen. Erfahren Sie, wie Sie Ihre Forschung sichtbar machen und gleichzeitig ressourcenschonend publizieren können.
Ariane Retzar, UB Greifswald
Mittwoch, 21.10.2026, 13:00-13:30 Uhr
Publizieren um jeden Preis? Offene Infrastrukturen als echte Option für eine unabhängige wissenschaftliche Publikationskultur
Alle reden von offenen Infrastrukturen für wissenschaftliche Publikationen, aber was hat es damit eigentlich auf sich? Sind sie wirklich eine gute Option, um dort Forschungsergebnisse zu publizieren? Welche Angebote gibt es? Für welches Fächerspektrum ist das überhaupt relevant? Was sind Vorteile und wo liegen die Herausforderungen? Anknüpfend an die Debatten um die Zukünfte des wissenschaftlichen Publizierens an der UG, wird es in diesem Input um praxisnahe Beispiele gehen, wie und wo Sie Ihre Forschungsergebnisse sichtbar, fair und ohne hohe Kosten in offenen Infrastrukturen veröffentlichen können.
Wiebke Kartheus, UB Greifswald
Donnerstag, 22.10.2026, 13:00-13:30 Uhr
Zu gut, um wahr zu sein? Raubverlage erkennen und vermeiden
Ein wichtiger Schritt zur Veröffentlichung ist die Wahl des richtigen Journals. Doch nicht alle Verlage sind seriös. Sogenannte Predatory Journals zielen darauf ab, von Publikationsgebühren (APCs) zu profitieren. Sie locken mit kurzen Review-Zeiten, der schnellen Veröffentlichung Ihres Papers und einem vermeintlich hohen Impact.
In diesem Kurzvortrag informieren wir, wie Raubverlage vorgehen und woran Sie unseriöse Publikationsangebote erkennen können. Außerdem geben wir Tipps und Ratschläge, wie Sie sich verhalten können, sollten Sie einem Raubverlag ins „Netz“ gehen. Im Anschluss bleibt Zeit für Fragen.
Caroline Schmunck, UB Rostock